Baut Wärme und großzügige Frucht auf und bleibt dennoch ausgewogen.
Die Geburt einer Farbe
Dieselbe Herkunft.
Eine andere Schale.
Pinot Gris ist keine geplante Kreuzung, sondern eine natürliche graue Mutation von Pinot Noir – genetisch eng verwandt, doch in der Farbe reifer Beeren sichtbar verändert.
Perlgrau, Rosa, Kupfer und Blaurot machen ihn zu einer der optisch unverwechselbarsten weißen Rebsorten.
Rebsortenpass
Ihre Identität,
in sechs präzisen Punkten.
- Herkunft
- Burgund, Frankreich
- Identität
- Graue Mutation von Pinot Noir
- Typ
- Weiße Vitis vinifera
- VIVC-Nummer
- 9275
- Reife
- Früh
- Synonyme
- Pinot Grigio · Grauburgunder · Ruländer

Anatomie der Rebsorte
Eine kleine Traube.
Ein volles Spektrum.
Pinot Gris bildet kleine bis sehr kleine, kompakte Trauben. Die dünnschaligen Beeren wechseln bei der Reife von Grau und mattem Rosa zu Kupfer und Blaurot.
Im Weinberg
Reife verlangt
nach gutem Licht.
Dünnschalige Früchte stehen dicht in kompakten Trauben.
Entwickelt leicht Reife und Körper bei moderater Säure.
Liebt tiefe, trockene und gut exponierte Kalkstandorte.
Aromatisches Spektrum
Weiche Frucht.
Ein Hauch Würze.
Pinot Gris kann großzügig und aromatisch sein, ohne Eleganz zu verlieren – mit reifem Kernobst, weißen Blüten und einem feinen würzigen Schatten.
Bei Talaska
Burgundisches Erbe.
Melsztyner Licht.
Die südliche und südwestliche Ausrichtung von Talaska gibt Pinot Gris das nötige Licht für ruhige Reife. Lehm- und Kalkböden sowie die Luft des Tals entsprechen seiner Vorliebe für offene, eher trockene Lagen.
Botanische Quellen
Erstellt auf Grundlage anerkannter ampelografischer und weinbaulicher Quellen, darunter VIVC, Julius Kühn-Institut und offizielle Fachpublikationen.
Rebsortenindex