Die lange Vegetationszeit entwickelt Aroma und bewahrt Frische.
Ein Klassiker des Nordens
Zeit, bewahrt
in der Säure.
Bereits 1435 im Rheingebiet urkundlich erwähnt, wurde Riesling zu einem der klarsten Botschafter seiner Herkunft. Die lange Reifezeit bewahrt Frische und entwickelt zugleich aromatische Tiefe.
Die Rebsorte überdeckt ihren Ursprung nicht. Sie übersetzt Hang, Boden und Jahrgang in Spannung, Duft und einen außergewöhnlich langen Nachhall.
Rebsortenpass
Ihre Identität,
in sechs präzisen Punkten.
- Herkunft
- Rheintal, Deutschland
- Erste Erwähnung
- 13. März 1435
- Typ
- Weiße Vitis vinifera
- VIVC-Nummer
- 10077
- Reife
- Spät und langsam
- Synonyme
- Rheinriesling · Klingelberger

Anatomie der Rebsorte
Kleine Beeren.
Ein langes Gedächtnis.
Riesling bildet kleine, kompakte Trauben mit dünnschaligen, gelbgrünen Beeren. Die langsame Reife erhält jene natürliche Säure, die Präzision und Langlebigkeit prägt.
Im Weinberg
Eine lange Saison.
Eine präzise Lese.
Kompakte Trauben tragen kleine Früchte mit zarter Schale.
Sie schenkt Spannung, Klarheit und großes Reifepotenzial.
Warme Flusshänge helfen, den langen Zyklus zu vollenden.
Aromatisches Spektrum
Zitrus im Licht.
Stein im Finale.
Limette, grüner Apfel, Pfirsich, Aprikose und feine Blüten verbinden sich mit einer kühlen mineralischen Linie.
Bei Talaska
Rheinische Präzision.
Melsztyner Licht.
Am Südhang von Talaska erhält Riesling viel Licht über dem Dunajec-Tal, während die abendliche Luft seine Frische schützt. Lehm- und Kalkböden geben Textur, ohne die klare Linie zu verdecken.
Botanische Quellen
Erstellt auf Grundlage anerkannter ampelografischer und weinbaulicher Quellen, darunter VIVC, Julius Kühn-Institut und offizielle Fachpublikationen.
Rebsortenindex